Mein perfekter Slow-Living-Herbsttag
Ein warmer Start am Fenster, ein rauer Vormittag im Wald, Pilze über dem Feuer, reifes Obst im Nachmittagslicht und ein Abend, der wirklich leiser wird.
Ein Tag, nach dem ich mich im Herbst wirklich sehne
Dieser Tag ist kein Stundenplan und schon gar kein Versprechen, dass Familienleben plötzlich still und aufgeräumt wird. Er ist meine Vorstellung davon, wie sich der Herbst anfühlen darf, wenn wir ihm Raum geben.
Ich bin Mutter von drei Kindern, mit dem vierten schwanger, und verbringe solche Tage nicht allein in einem makellos ruhigen Haus. Bei uns werden Gummistiefel gesucht, Körbe umgekippt, Birnen schon auf der Wiese angebissen und Pläne unterwegs verändert. Genau deshalb ist diese Version von Slow Living für mich keine Flucht aus dem echten Leben. Sie entsteht mittendrin.
Was den Tag besonders macht, sind nicht möglichst viele Programmpunkte. Es sind Dinge, die den jeweiligen Moment verstärken: die richtige warme Tasse am Morgen, ein Korb für unsere Funde, eine Pfanne, die direkt über dem Feuer stehen kann, Kerzenlicht und ein Getränk, auf das ich mich schon freue, bevor der Abend beginnt.
Ich möchte den Herbst nicht möglichst perfekt gestalten. Ich möchte ihn so erleben, dass ich mich später an sein Licht, seinen Geruch und seine Wärme erinnere.
Die erste Tasse gehört ans Fenster
Noch bevor der Tag laut wird, möchte ich wissen, welches Licht draußen wartet.
Mein perfekter Herbstmorgen beginnt mit einem Heißgetränk am Fenster. Wenn die Sonne in diesem satten, fast goldenen Gelb über die Felder und Bäume fällt, fühlt sich die Luft sofort anders an. Als läge für ein paar Stunden etwas Mögliches darin. Genau das ist für mich die Magie dieser Schwellenzeit.
An einem freien Tag muss mich die erste Tasse nicht möglichst schnell antreiben. Ich möchte sie mit beiden Händen halten, nach draußen schauen und entscheiden, wonach mir wirklich ist: klassischer Kaffee mit Zimt und etwas Kakao, ein würziger Pumpkin Spice Latte oder der Fokus-Cacao, wenn ich mich wach und gesammelt fühlen möchte, ohne das unruhige Gefühl einer weiteren starken Tasse Kaffee.
Der Kakao ist mein Favorit aus dem Sortiment, weil er sich für mich nach einem echten Genussmoment anfühlt und trotzdem zu einem klaren Start passt. Ich trinke ihn mit warmer Hafermilch und einer Prise Zimt.
Fokus-Cacao bei smaints ansehenCode: etherminds10Wenn mir morgens eher nach Frische als nach Wärme ist: Das Morgenritual von Naturtreu ist für mich kein Ersatz für die erste Tasse, sondern ein eigener Startpunkt. Es schmeckt fruchtig und säuerlich-frisch und fühlt sich für mich deutlich belebender an als ein warmes Morgengetränk. Rabatt: NT15-etherminds für Neukundinnen und Neukunden, NT10-etherminds für Bestandskundinnen und Bestandskunden.

Ein Morgenmoment mit einer Tasse, die schwer und warm in beiden Händen liegt.
Drei Tassen, die nach Herbst schmecken
Keines dieser Getränke braucht einen besonderen Anlass. Es sind einfache Rezepte für einen langsamen Morgen, einen goldenen Nachmittag oder den Moment, an dem es draußen bereits dunkel wird.

Kaffee mit Zimt und Kakao
Kräftiger Kaffee, aber weicher und herbstlicher als meine übliche Tasse.
- 1 Espresso oder 100 ml kräftiger Bio-Kaffee
- 150 ml Hafermilch
- 1/2 TL Rohkakao
- 1/4 TL Bio-Zimt
- optional etwas Ahornsirup

Pumpkin Spice Latte ohne Fertigsirup
Die Tasse für Nachmittage, an denen der Kuchen noch im Ofen steht.
- 1 Bio-Espresso
- 200 ml Hafermilch
- 1 EL feines Kürbispüree
- 1/2 TL Bio-Zimt
- je 1 kleine Prise Ingwer, Muskat und Nelke
- optional etwas Ahornsirup

Ritualkakao für ruhige Herbstabende
Für diesen Kakao nehme ich echten Zeremoniekakao als Basis. So bleibt er kräftig, dicht und deutlich weniger dessertartig.
- 1 Portion Goodmood Zeremoniekakao nach Packungsangabe
- 200 bis 250 ml Wasser oder Hafermilch
- 1 Prise Bio-Zimt
- 1 sehr kleine Prise Bio-Cayennepfeffer
- optional etwas Ahornsirup
Ein wenig Nieselregen macht den Wald für mich nicht weniger einladend. Die Erde riecht intensiver, Pilze leuchten zwischen nassem Laub und die frische Luft macht den warmen Morgen erst vollständig.
Wir gehen im Herbst mehrmals pro Woche Pilze suchen. Nicht als seltenen Ausflug, sondern als Teil unseres Familienlebens.
Die Kinder lernen, genauer hinzusehen: Welche Farben haben die Röhren? Wo steht der Pilz? Wie verändert sich der Wald nach Regen? Wir nehmen nur mit, was wir sicher bestimmen können, und lassen vieles bewusst stehen.
Wichtig: Wildpilze nur essen, wenn sie zweifelsfrei bestimmt wurden. Im Zweifel gehört der Fund zu einer Pilzberatungsstelle und nicht in die Pfanne.


Für diesen Vormittag brauche ich keine große Ausrüstung. Aber ein stabiler Korb, wetterfeste Kleidung und ein kleines Messer machen aus dem spontanen Waldgang etwas, auf das wir uns freuen. Dinge werden hier nicht zur Dekoration gezeigt. Sie dürfen schmutzig werden und immer wieder mitkommen.
Für nasse Waldtage habe ich außerdem einen langen Outdoorparka ausgewählt. Neukundinnen und Neukunden erhalten im Outdoor-Shop derzeit 10 Euro Rabatt ab 50 Euro Bestellwert mit dem Code NEUKUNDE.
Wenn du einen Waldtag mit Kindern konkret vorbereiten möchtest, findest du in meinem Waldtag-Guide für den Herbst zusätzlich eine Packliste, Kleidung nach Wetterlage, Snackideen und zehn einfache Beschäftigungen für unterwegs.
Was wir finden, kommt möglichst direkt in die Pfanne
Die Freude über einen Pilzfund tragen wir anschließend mit nach Hause oder direkt an die Feuerstelle.
Zu Hause werden die Pilze geputzt und noch einmal sorgfältig kontrolliert. Dazu holen wir kleine Bio-Kartoffeln aus unserem Laden, etwas Knoblauch, Zwiebel und frische Kräuter. Wenn das Wetter mitspielt, koche ich nicht in der Küche, sondern draußen über offenem Feuer.
Beim Braten wird aus dem Fund dann ein zweiter Genussmoment: Erst steigt der erdige Duft der Pilze aus der heißen Pfanne, dann kommen Röstaromen, Kartoffeln, Knoblauch und Thymian dazu. Das dauert länger als eine schnelle Mahlzeit am Herd. Genau darin liegt der Reiz. Das Feuer muss erst brennen, die Pfanne wird langsam heiß und alle bleiben noch ein wenig draußen.
Die gusseiserne Pfanne speichert die Hitze und bringt kräftige Röstaromen an Pilze und Kartoffeln. Der Atago macht die Feuerstelle transportabel und gibt uns die Freiheit, genau dort zu kochen, wo der Draußentag stattfindet. Beides habe ich bereits bei zahlreichen Outdoor-Produktionen eingesetzt.
Feuerpfanne für kräftige RöstaromenAtago für die mobile Feuerstelle
Feuerstelle und Gusseisen machen aus dem Kochen einen Teil des Draußentages, nicht erst den Abschluss danach.

Ernten, was jetzt wirklich reif ist
Am Nachmittag darf die Sonne noch einmal warm werden. Wir ziehen mit dem Korb los, pflücken Birnen, Äpfel oder Pflaumen und probieren meistens schon unter dem Baum die erste Frucht.



Ich mag es, wenn zwischen Ernten und Verarbeiten kaum Zeit liegt. Nicht weil alles sofort produktiv genutzt werden muss, sondern weil der Duft und die Stimmung noch mit in die Küche kommen. Ein Teil wird direkt gegessen. Aus dem Rest wird Kuchen, Kompott oder etwas, das uns später an diesen Nachmittag erinnert.
Für diese Seite plane ich einen einfachen veganen Pflaumenkuchen mit Zimt und knusprigen Streuseln. Sobald ich ihn fotografiert und die Mengen noch einmal geprüft habe, kommt hier die vollständige Rezeptkarte hinein.
Eine gute Backform für Pflaumen- oder Apfelkuchen, Vorratsgläser für Kompott und ein Leinentuch zum Abdecken und Aufbewahren: keine besondere Herbstausstattung, sondern Dinge, die dafür sorgen, dass aus dem vollen Korb mehr als nur ein schöner Nachmittag wird.
Kleine Backform für einen schnellen ObstkuchenEin persönliches Ritual für die Schwellenzeit
Der Herbst erinnert mich daran, dass nicht alles gleichzeitig wachsen und sichtbar bleiben muss.
Im vergangenen Jahr habe ich mich zum ersten Mal bewusst in die vier Himmelsrichtungen gestellt und jeder Richtung einen Gedanken gegeben. Ich möchte dieses Ritual wiederholen, nicht als historische Zeremonie oder feste spirituelle Lehre, sondern als meine eigene stille Übung.
Wer damit nichts anfangen kann, kann dieselben vier Fragen auch am Fenster, auf einem Spaziergang oder in einem Notizbuch beantworten. Entscheidend ist nicht die Form, sondern der Moment des Innehaltens.
Welche Idee oder Gewohnheit möchte ich durch die dunklere Jahreszeit tragen?
Wofür bin ich nach dem Sommer dankbar, und was darf weiter reifen?
Was kostet mehr Energie, als es meinem Leben noch gibt?
Welche Menschen, Orte und einfachen Dinge geben mir Halt?
Der Zeremoniekakao ist für Abende gedacht, an denen schon die Zubereitung Teil des Rituals sein darf: langsam schmelzen, rühren und bewusst trinken. Wenn es unkomplizierter sein soll, bringt der Feel Good Kakao Zimt, Chili und Tonka bereits mit.
Kakao-Zeremonie bewusst zelebrierenFeel Good Kakao schnell zubereitenDer Abend wird nicht automatisch ruhig. Wir machen ihn ruhiger.
Nach so einem Tag brauche ich keine perfekte Abendroutine. Ich möchte Wärme, ein gemeinsames Essen und irgendwann den Moment spüren, an dem nichts mehr von mir verlangt wird.
Etwas Warmes auf den Tisch
Kürbis- oder Wurzelgemüsesuppe, Brot und vielleicht die restlichen Pilze vom Mittag. Kerzen an, bevor alle sitzen.
Etwas mit den Händen
Naturmaterialien sortieren, kleine Deko aufstellen oder meiner Tochter beim Häkeln zuschauen und gemeinsam einen Platz für ihre Figuren finden.
Wirklich warm werden
Ein heißes Bad, weicher Bademantel, gedämpftes Licht. Nicht als Wellnessprogramm, sondern als klare Grenze zum Tag.
Das letzte Getränk
Golden Mushroom Milk oder Mushroom Tea, ein Buch und klassische Musik. Kein Multitasking mehr.

Warum ich mich schon tagsüber auf diese Tasse freue
Die Golden Mushroom Milk gehört für mich nicht deshalb zum Abend, weil ein Produkt einen ganzen Tag vollenden könnte. Sie gehört dazu, weil Farbe, Wärme und würziger Geschmack genau zu diesem Übergang passen. Ich rühre sie in warme Hafermilch, setze mich ans Fenster oder mit einem Buch auf das Bett und trinke sie langsam.
Diese Vorfreude ist für mich der Unterschied zwischen einem Produkt, das irgendwo im Schrank steht, und einem, das wirklich Teil einer Routine wird.
Die Golden Mushroom Milk ist meine cremige Wohlfühltasse für Abende, an denen ich etwas Warmes und Würziges möchte. Wenn mir eher nach einem leichteren, nicht süßen Getränk ist, nehme ich den Mushroom Tea. So erfüllen beide Produkte einen klar unterschiedlichen Moment.
Beide Abendgetränke vergleichenCode: etherminds10Meine persönliche Herbstliste
Ein Teil davon gehört längst zu unserem Alltag. Anderes möchte ich zum ersten Mal oder bewusster machen. Die Liste ist eine Einladung, kein weiterer Plan, an dem der Herbst gemessen wird.
Was meinen Herbsttag wärmer, schöner und einfacher macht
Keines dieser Produkte ersetzt Zeit, Natur oder Nähe. Ich zeige sie, weil sie in den Momenten oben tatsächlich vorkommen und weil ich mich auf ihre Benutzung freue. Genau das ist mein persönlicher Maßstab für eine Empfehlung.
Für warme, klare Morgenmomente ohne eine weitere klassische Kaffeeroutine.
Bei smaints ansehenCode: etherminds10Speichert zuverlässig Hitze, bringt Röstaromen in die Pfanne und macht das gemeinsame Kochen selbst zum Teil des Draußentages.
Petromax Shop ansehenEin Korb, der die Funde luftig trägt, ein Messer zum Säubern vor Ort und Kleidung, mit der der Waldtag nicht beim ersten Nieselregen endet.
Outdoor-Shop ansehenMeine warmen Begleiter für den Moment, an dem der Tag wirklich leiser werden darf.
Bei smaints ansehenCode: etherminds10Zimt, Chili und Tonka sind bereits abgestimmt. Damit entsteht auch ohne lange Vorbereitung eine würzige Tasse für den Übergang in den Abend.
Feel Good Kakao ansehen10 % auf alles bei Goodmood · gültig bis 15.12.2026Fruchtig, säuerlich-frisch und für mich die belebendere Seite des Herbstmorgens. Kein Ersatz für die warme Tasse, sondern ein bewusster Kontrast dazu.
Morgenritual ansehenCodes: NT15-etherminds / NT10-ethermindsMehr Herbstideen bei Etherminds
Für eine praktische Familienrunde mit Packliste, Kleidung nach Wetterlage, Snackideen und zehn einfachen Beschäftigungen: Waldtag mit Kindern im Herbst.
Wenn du den Herbst lieber schreibend und mit kleinen Ritualen festhalten möchtest: Journaling im Herbst: 12 Fragen und 3 kleine Rituale.
Alle aktuellen Beiträge findest du im Etherminds Journal.